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Autor: lisa.traenkler@bloecher.marketing

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Bruxismus (Zähneknirschen) mit Botox behandeln in Nürnberg

Bruxismus (Zähneknirschen) mit Botox behandeln

Bei Aesthemedical

Wer nachts mit den Zähnen knirscht oder tagsüber presst, belastet Kaumuskel, Kiefergelenk und Zähne oft jahrelang unbemerkt. Mit Botox lässt sich die Muskelkraft gezielt dämpfen, sodass Kiefer, Schläfen und Nacken entlastet werden können. Fachärztin Belyavskaya behandelt in Nürnberg persönlich und stimmt sich auf Wunsch mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt ab.

  • Ärztlich durchgeführt
  • Abstimmung mit Ihrem Zahnarzt
  • Persönliche Beratung
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KI-generiert
Alle Infos auf einen Blick

Bruxismus behandeln mit Botox

Dauer

ca. 20–30 Minuten

Haltbarkeit

4 bis 6 Monate

Komfort

Gut verträglich

Wirkeintritt

Meist nach einigen Tagen

Preis

349 €

Bruxismus

So läuft Ihre Behandlung ab

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Verstehen

Bruxismus verstehen: Kaumuskel, Injektion und Wirkung

  • Kaumuskel und Kiefergelenk. Beim Kauen, Schlucken und Sprechen arbeiten mehrere Muskeln zusammen. Der wichtigste Kraftgeber ist der Kaumuskel (Musculus masseter), dazu kommt der Schläfenmuskel (Musculus temporalis). Beim Bruxismus, dem Zähneknirschen und Zähnepressen, arbeiten diese Muskeln über Stunden mit hoher Kraft, oft unbemerkt im Schlaf, aber auch tagsüber bei Anspannung und Konzentration. Das kann zu Verspannungen, Kopf- und Gesichtsschmerzen, Zahnabrieb und Beschwerden im Kiefergelenk führen. Auf Dauer kann der Muskel größer werden, das Untergesicht wirkt dann kantiger. Wichtig: Bruxismus ist ein eigenes Krankheitsbild. Zähne, Kiefergelenk und Biss sollten deshalb zuerst zahnärztlich abgeklärt werden. Ausführlich erklären wir das weiter unten.

    Kaumuskel und Kiefergelenk. Kaumuskel und Schläfenmuskel arbeiten beim Knirschen und Pressen mit hoher Kraft. Mögliche Folgen sind Verspannungen, Schmerzen und Zahnabrieb. Bruxismus sollte zuerst zahnärztlich abgeklärt werden.

  • Injektion in Kau- und Schläfenmuskel. Das Präparat wird mit sehr feinen Nadeln in den Kaumuskel eingebracht, bei Bedarf auch in den Schläfenmuskel. Vorher tasten wir die Muskeln bei zusammengebissenen Zähnen ab und markieren die Behandlungspunkte. Die Dosis legen wir für jede Seite einzeln fest und orientieren uns an Muskelstärke und Beschwerden. Gespritzt wird mit Abstand zum Muskelrand, damit die Mimikmuskeln, etwa für Ihr Lächeln, und die Ohrspeicheldrüse geschützt bleiben. Die Injektionen dauern nur wenige Minuten und werden meist als gut verträglich empfunden. Diese Technik erfordert genaue Kenntnis der Anatomie und gehört in ärztliche Hände.

    Injektion in Kau- und Schläfenmuskel. Das Präparat wird mit feinen Nadeln an mehreren Punkten in Kau- und bei Bedarf Schläfenmuskel gesetzt, mit Sicherheitsabstand zu Mimikmuskeln und Speicheldrüse. Die Dosis legen wir für jede Seite einzeln fest.

  • Wirkstoff Botulinumtoxin. Der Wirkstoff ist Botulinumtoxin Typ A, ein hochgereinigtes, verschreibungspflichtiges Medikament. Es blockiert vorübergehend die Übertragung des Nervensignals auf den Muskel, sodass dieser weniger kräftig anspannen kann. Knirschen und Pressen entwickeln dann weniger Kraft. Die Wirkung setzt meist nach einigen Tagen ein und hält in der Regel vier bis sechs Monate an, danach baut sich die Verbindung zwischen Nerv und Muskel wieder auf. Die zahnmedizinische S3-Leitlinie zu Bruxismus (2019) nennt Botulinumtoxin als Option, die in ausgewählten Fällen erwogen werden kann. Über Nutzen, Alternativen und Risiken klären wir Sie vorab persönlich auf.

    Wirkstoff Botulinumtoxin. Botulinumtoxin Typ A dämpft vorübergehend das Nervensignal zum Muskel, meist für vier bis sechs Monate.

  • Wirkung bei Zähneknirschen. Wird der Muskel entspannt, kann der Druck auf Zähne und Kiefergelenk sinken. Bei vielen Betroffenen können dadurch Anspannung im Kiefer, Verspannungen und Kopfschmerzen nachlassen. Ob und wie stark das eintritt, ist individuell. Wichtig: Botox dämpft die Muskelkraft, es beseitigt nicht die Ursache des Knirschens. Es ersetzt deshalb weder die zahnärztliche Abklärung noch eine Aufbissschiene, sondern kann sie ergänzen. Nebenbei kann der Kaumuskel über Wochen schmaler werden. Ein durch den Muskel kantiges Untergesicht wirkt dann oft weicher. Das ist ein möglicher Begleiteffekt, nicht das Ziel der Behandlung.

    Wirkung bei Zähneknirschen. Botox kann den Druck auf Zähne und Kiefergelenk senken und Verspannungen lindern, ersetzt aber weder Zahnarzt noch Aufbissschiene. Nebenbei kann das Untergesicht weicher wirken.

  • Bei Aesthemedical. Ihre Behandlung führt Fachärztin Belyavskaya persönlich durch, mit langjähriger hausärztlicher Erfahrung, in unserer Praxis am Kopernikusplatz in Nürnberg. Wir nehmen Beschwerden wie Kieferschmerzen, Kopfschmerzen und Verspannungen ernst und betrachten sie im Zusammenhang. Zuerst klären wir im Gespräch, welche Beschwerden Sie haben, ob eine zahnärztliche Abklärung vorliegt und ob Botox für Sie in Frage kommt. Mit Ihrem Einverständnis stimmen wir uns gern mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt ab, die Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Oralchirurgen ist uns wichtig. Wir behandeln nur so viel wie nötig, damit Kaukraft und Mimik erhalten bleiben. Risiken, Gegenanzeigen und Nachsorge besprechen wir vorab ausführlich.

    Bei Aesthemedical. Fachärztin Belyavskaya behandelt persönlich, klärt zuerst Ihre Beschwerden und die zahnärztliche Situation und stimmt sich auf Wunsch mit Ihrem Zahnarzt ab. Wir behandeln nur so viel wie nötig.

Bruxismus verstehen

Wenn der Kiefer nicht zur Ruhe kommt

Zähneknirschen und Zähnepressen sind häufiger, als viele denken. Hier erklären wir verständlich, was dahintersteckt, was Sie selbst tun können und wann Botox eine sinnvolle Ergänzung sein kann.

01. Kennen Sie das?

Der Kiefer kommt nicht zur Ruhe

Sie wachen morgens mit verspanntem Kiefer auf, haben Kopfschmerzen oder bemerken tagsüber, dass Ihre Zähne fest aufeinanderliegen. Vielleicht hat Ihr Partner nachts Knirschgeräusche gehört, oder Ihre Zahnärztin hat abgeflachte Zähne entdeckt. Dahinter steckt häufig Bruxismus.

Bruxismus ist die wiederholte Aktivität der Kaumuskeln, bei der die Zähne aufeinandergepresst oder gegeneinander gerieben werden. Sie geschieht meist unbewusst, im Schlaf oder im Wachzustand.

02. Ihre Beschwerden

Welche Beschwerden treffen auf Sie zu?

Tippen Sie eine Beschwerde an und lesen Sie, was dahinterstecken kann.

  • Dauerhaftes Knirschen und Pressen überlastet die Kaumuskeln, ähnlich wie nach einem Marathon. Der Schmerz sitzt oft vor dem Ohr oder am Kieferwinkel und ist morgens am stärksten. Hält er an, lohnt sich die Abklärung.

  • Wer presst, hält die Kaumuskeln stundenlang unter Spannung. Sie fühlen sich dann hart an, ermüden schnell und schmerzen beim Kauen. Oft lässt sich das schon beim Abtasten der Wange spüren.

  • Der Schläfenmuskel zieht bis in Schläfe und Stirn. Ist er nachts überlastet, kann das als dumpfer Spannungskopfschmerz am Morgen spürbar sein. Auch andere Ursachen sind möglich, deshalb gehört das ärztlich abgeklärt.

  • Knirschen reibt den Zahnschmelz ab, die Kauflächen werden flach und die Zahnhälse reagieren auf Kälte. Oft bemerkt das zuerst Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt. Hier ist die zahnärztliche Abklärung der erste Schritt.

  • Das Gelenk trägt die Kraft des Knirschens mit. Knacken, Reiben oder Schmerz beim Öffnen können Zeichen einer Überlastung sein. Bitte lassen Sie das zahnärztlich abklären.

  • Kaumuskeln, Nacken und Schultern hängen funktionell zusammen. Anhaltende Anspannung im Kiefer kann dorthin ausstrahlen. Deshalb betrachten wir Kiefer und Nacken gemeinsam.

  • Viele merken das Knirschen selbst nicht, sondern ihr Partner. Das Geräusch ist ein deutlicher Hinweis auf Schlafbruxismus. Eine Schiene schützt die Zähne, zusätzlich lässt sich die Muskelkraft behandeln.

  • Ein kräftiger Kaumuskel kann den Kieferwinkel breit und kantig wirken lassen. Das kommt oft vom Pressen, kann aber auch Veranlagung sein. Ob der Muskel bei Ihnen die Ursache ist, sehen wir bei der Untersuchung.

Jede dieser Beschwerden kann mit Bruxismus zusammenhängen, hat aber oft mehrere Ursachen. Das ist keine Diagnose. Beratungsgespräch vereinbaren

03. Was ist Zähneknirschen?

Zwei Formen, ein Muskelproblem

Man unterscheidet Schlafbruxismus, das nächtliche Knirschen, und Wachbruxismus, bei dem tagsüber meist gepresst wird. Beteiligt sind vor allem Kaumuskel (Masseter) und Schläfenmuskel (Temporalis), das Kiefergelenk trägt die Last mit. Dabei können Kräfte entstehen, die über denen beim normalen Kauen liegen, und das über Stunden.

22–31 %der Erwachsenen pressen oder knirschen im Wachzustand
ca. 13 %knirschen im Schlaf

Quelle: Manfredini et al., J Orofac Pain 2013, zitiert nach zm-online 2022.

04. Wie entsteht es?

Meist spielen mehrere Faktoren zusammen

Lange suchte man die Ursache vor allem im Biss. Heute geht man davon aus, dass Bruxismus weitgehend zentral gesteuert wird, also vom Zusammenspiel aus Gehirn, Schlaf und Anspannung, und weniger vom Zahnkontakt selbst.

Bekannte Einflüsse sind Stress und innere Anspannung, unruhiger Schlaf (etwa bei Schlafapnoe), Alkohol, Nikotin und Koffein, bestimmte Medikamente und eine persönliche Veranlagung. Zahnfehlstellungen oder fehlende Zähne können zusätzlich beitragen. Deshalb gibt es selten die eine Ursache und selten die eine Lösung.

05. Folgen

Zähne und Kiefergelenk

Dauerhafte Überlastung kann den Zahnschmelz abreiben, Risse in Zähnen und Füllungen verursachen und die Zahnhälse empfindlich machen. Auch Kronen, Brücken und Implantate werden stärker belastet.

Das Kiefergelenk reagiert oft mit Knacken, Reiben, Schmerz beim Kauen oder eingeschränkter Mundöffnung. Solche Beschwerden gehören zuerst in zahnärztliche Hände.

06. Folgen

Muskeln, Kopf, Nacken und Schmerzen

Die ständig angespannte Kaumuskulatur kann schmerzen und in Schläfen, Stirn, Ohr, Nacken und Schultern ausstrahlen. Viele Betroffene haben Spannungskopfschmerzen, besonders morgens.

Wenn Beschwerden Monate oder Jahre bestehen, fühlen sich manche als „Schmerzpatienten“ und greifen immer wieder zu Schmerzmitteln wie Ibuprofen. Eine dauerhafte Einnahme sollte ärztlich besprochen werden, denn sie kann zum Beispiel den Magen belasten.

07. Folgen

Alltag, Beruf, Familie und Aussehen

Schmerz und Anspannung kosten Kraft. Schlechter Schlaf, Reizbarkeit und Konzentrationsprobleme wirken sich auf Beruf und Familie aus, und auch die Partnerin oder der Partner leidet unter nächtlichen Geräuschen.

Optisch kann ein stark entwickelter Kaumuskel das Untergesicht kantiger wirken lassen. Das ist kein medizinisches Problem, für manche aber ein zusätzlicher Grund, sich damit zu beschäftigen.

08. Behandlungsmöglichkeiten

Was Ihnen Ihr Zahnarzt und andere anbieten

Die Standardbausteine sind die Aufbissschiene, die die Zähne schützt, Physiotherapie und Kiefergelenkstherapie, Entspannungsverfahren und Stressabbau sowie bei Wachbruxismus das bewusste Üben der Ruhelage (Lippen geschlossen, Zähne auseinander). Wichtig ist auch, mögliche Auslöser wie Schlafstörungen zu behandeln.

Das hilft vielen. Eine Schiene schützt aber die Zähne und senkt die Muskelanspannung nicht zuverlässig, und nicht jeder verträgt sie. Wenn Beschwerden trotzdem bleiben, kann eine zusätzliche Behandlung der Muskeln sinnvoll sein.

09. Was Botox anders macht

Es setzt direkt am Muskel an

Botulinumtoxin Typ A hemmt an der Verbindung zwischen Nerv und Muskel (neuromuskuläre Endplatte) die Freisetzung des Botenstoffs Acetylcholin. Der Muskel erhält weniger Signal und spannt schwächer an. Nervenzellen werden dabei nicht abgeschaltet oder geschädigt, die Wirkung ist umkehrbar.

4–6 Monatehält die Wirkung in der Regel an
Einige Tagebis die Wirkung einsetzt

Die zahnmedizinische S3-Leitlinie (2019) nennt Botulinumtoxin als Option für ausgewählte Fälle. Die Studienlage ist uneinheitlich, für den Kaumuskel besser belegt als für den Schläfenmuskel.

10. Wo wird gespritzt?

Kaumuskel, Schläfenmuskel und was wir schonen

Hauptziel ist der Kaumuskel. Bei Bedarf, zum Beispiel bei ausgeprägten Schläfenkopfschmerzen, kommt der Schläfenmuskel hinzu. Pro Seite genügen wenige Einstichpunkte, die Dosis legen wir für jede Seite einzeln fest.

Wir spritzen mit Abstand zu den Mimikmuskeln, die für Ihr Lächeln wichtig sind, und schonen die Ohrspeicheldrüse. Dafür braucht es genaue Anatomiekenntnis und Erfahrung.

11. Ehrlich gesagt

Risiken und Grenzen

Mögliche Nebenwirkungen sind kleine Blutergüsse, Druckschmerz, vorübergehende Kopfschmerzen und eine nachlassende Kaukraft, vor allem bei harter Kost. Selten breitet sich das Präparat auf Nachbarmuskeln aus und verändert das Lächeln vorübergehend. Bei sehr hoher Dosis kann der Kaumuskel merklich schmaler werden.

Nicht behandelt wird in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Muskel- und Nervenerkrankungen wie Myasthenie oder bei Infektionen im Behandlungsgebiet. Botox hilft nicht jedem, ersetzt keine zahnärztliche Behandlung und muss wiederholt werden. Die Kosten tragen Sie in der Regel selbst.

12. Unsere Haltung

Ergänzung, kein Ersatz

Bei Aesthemedical ist Botox gegen Zähneknirschen eine Ergänzung zu dem, was Ihr Zahnarzt tut. Fachärztin Belyavskaya betrachtet Ihre Beschwerden mit hausärztlichem Blick: Wo sitzt der Schmerz, was belastet Sie, was wurde schon versucht? Wir behandeln erst, wenn Zähne und Kiefergelenk abgeklärt sind, und stimmen uns mit Ihrer Zahnärztin, Ihrem Zahnarzt oder Oralchirurgen ab, wenn Sie das möchten.

Dieser Text ersetzt keine ärztliche oder zahnärztliche Untersuchung.

Quellen

  1. zm-online 2022: Botulinumtoxin in der Bruxismustherapie
  2. S3-Leitlinie Diagnostik und Behandlung von Bruxismus (DGZMK, DGFDT), 2019: AWMF-Register 083-027
  3. Manfredini D. et al.: Epidemiology of bruxism in adults. J Orofac Pain 2013;27:99–110
  4. Apotheken Umschau: Was bringt eine Behandlung mit Botox gegen Zähneknirschen?
Für Zahnärztinnen und Zahnärzte

Bruxismus und Schmerzpatienten gemeinsam behandeln

Patientinnen und Patienten mit Kieferschmerzen, Kopfschmerzen und Verspannungen, im Alltag oft einfach „Schmerzpatienten“ genannt, brauchen manchmal mehr als Schiene und Physiotherapie. Als Fachärztin für Allgemeinmedizin behandelt Yuliya Belyavskaya Bruxismus mit Botulinumtoxin und kennt die Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Oralchirurgen. Wir übernehmen den muskulären Teil, Zähne, Schiene und Gelenk bleiben bei Ihnen im Blick.

  • Konsil und fachlicher Austausch auf Augenhöhe
  • Behandlung nur nach zahnärztlicher Abklärung
  • Rückmeldung an Ihre Praxis, wenn Patientin oder Patient zustimmt

Wir machen gern ein Konsil mit Ihnen. Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf den Austausch.

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Sicherheit

Sicherheit bei Ihrer Bruxismus-Behandlung

Aesthemedical legt größten Wert auf Ihre Sicherheit durch ärztliche Expertise, hochwertige Präparate und verlässliche Erreichbarkeit nach der Behandlung.

Ärztliche Durchführung

Ihre Behandlung wird ausschließlich von Fachärztin Belyavskaya persönlich durchgeführt, mit medizinischem Fachwissen und genauer Kenntnis der Gesichtsanatomie. Bei der Injektion in Kau- und Schläfenmuskel ist sie entscheidend, um Mimikmuskeln und Speicheldrüse zu schonen.

Zertifizierte Wirkstoffe

Wir verwenden ausschließlich in der EU zugelassene, qualitätsgeprüfte Präparate renommierter Hersteller.

Aufklärung und Einverständnis vor jeder Behandlung

Vor jeder Behandlung besprechen wir Ablauf, Wirkung und mögliche Risiken ausführlich mit Ihnen. Erst mit Ihrem Einverständnis beginnen wir.

Erfahrung, auf die Sie sich verlassen können

Fachärztin Belyavskaya ist seit mehr als 10 Jahren in der ästhetischen Medizin tätig und verfügt darüber hinaus über mehr als 25 Jahre ärztliche Erfahrung. Als Hausärztin kennt sie aus langjähriger Praxis viele Menschen mit Kiefer-, Kopf- und Nackenschmerzen und nimmt solche Beschwerden ernst.

FÄ Yuliya Belyavskaya, Fachärztin und Leiterin von AESTHEMEDICAL in Nürnberg
Medizinisch geprüft

FÄ Yuliya Belyavskaya

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Leiterin von AESTHEMEDICAL, Nürnberg

Dieser Text wurde von Fachärztin Belyavskaya medizinisch geprüft und freigegeben. Mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in der ästhetischen Medizin verbindet sie ärztliche Präzision mit einem Blick für natürliche Schönheit. Sie ist akademische Lehrbeauftragte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und bildet in ihrer Praxis Studierende der FAU aus. Außerdem ist sie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für ästhetische Botulinum- und Fillertherapie (DGBT) und NiSV-zertifiziert.

Zuletzt geprüft: 26. Oktober 2026

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FAQ

Häufige Fragen zu Bruxismus

Bruxismus bezeichnet das Zähneknirschen und Zähnepressen, im Schlaf oder tagsüber. Dabei arbeiten Kau- und Schläfenmuskel mit hoher Kraft, was zu Verspannungen, Kopf- und Kieferschmerzen und Zahnabrieb führen kann. Botox (Botulinumtoxin Typ A) dämpft vorübergehend die Aktivität dieser Muskeln, sodass weniger Druck auf Zähne und Kiefergelenk entsteht. Es behandelt die Muskelkraft, nicht die Ursache, und ergänzt zahnärztliche Maßnahmen.

Typische Hinweise sind Kieferschmerzen oder verspannte Kaumuskeln besonders morgens, Kopfschmerzen, abgeflachte oder empfindliche Zähne, Eindrücke an der Zunge oder Wange, Knacken im Kiefergelenk sowie Knirschgeräusche, die Ihr Partner nachts bemerkt. Auch viele Menschen, die tagsüber die Zähne aufeinanderpressen, merken es erst, wenn sie darauf achten. Eine sichere Einschätzung erfolgt bei der Untersuchung. Bei Zahn- oder Gelenkbeschwerden empfehlen wir zusätzlich die zahnärztliche Abklärung.

Die Wirkung setzt meist nach einigen Tagen ein und ist nach etwa ein bis zwei Wochen voll ausgeprägt. Viele spüren zuerst, dass die Anspannung im Kiefer nachlässt. Wie stark der Effekt ist, ist individuell. Nach etwa zwei bis vier Wochen prüfen wir Wirkung und Kaukraft und korrigieren bei Bedarf dezent nach.

In der Regel hält die Wirkung vier bis sechs Monate. Danach baut sich die Verbindung zwischen Nerv und Muskel wieder auf, und die Muskelaktivität kehrt zurück. Wer die Behandlung wiederholen möchte, plant sie meist zwei- bis dreimal im Jahr. Ob eine Wiederholung sinnvoll ist, besprechen wir anhand Ihrer Beschwerden.

Die Behandlung kostet 349 €. Abgerechnet wird nach GOÄ. Weitere Informationen zu den Kosten finden Sie in unserer Preisübersicht. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Ob eine private Versicherung erstattet, klären Sie am besten vorab mit Ihrer Versicherung.

Die zahnmedizinische S3-Leitlinie zu Bruxismus (2019) nennt Botulinumtoxin als Option, die in ausgewählten Fällen erwogen werden kann. Studien geben Hinweise auf eine Entlastung, die Studienlage ist aber uneinheitlich und für den Kaumuskel besser als für den Schläfenmuskel. Wir geben Ihnen vorab eine sorgfältige Aufklärung über Nutzen, Alternativen und Risiken, die Sie von Fachärztin Belyavskaya persönlich erhalten. Behandelt wird erst mit Ihrem Einverständnis.

Wir empfehlen es ausdrücklich. Bruxismus kann Zähne, Zahnersatz und Kiefergelenk schädigen, und diese Befunde gehören in zahnärztliche Hände. Eine Behandlung mit Botox ersetzt diese Abklärung nicht. Gern tauschen wir uns mit Ihrer Zahnärztin, Ihrem Zahnarzt oder Ihrem Oralchirurgen aus, wenn Sie uns dazu Ihr Einverständnis geben.

Nein. Eine Aufbissschiene schützt die Zähne vor Abrieb, Botox dämpft die Muskelkraft. Beides erfüllt unterschiedliche Aufgaben und kann sich ergänzen. Ob Botox bei Ihnen sinnvoll ist, zum Beispiel wenn eine Schiene allein nicht genügt, besprechen wir gemeinsam und wenn gewünscht mit Ihrem Zahnarzt.

Möglich sind kleine Blutergüsse, Druckschmerz an den Einstichstellen, vorübergehend Kopfschmerzen und eine nachlassende Kaukraft, vor allem bei harter Kost. Selten kann sich das Präparat auf benachbarte Muskeln ausbreiten und das Lächeln vorübergehend verändern. Bei zu hoher Dosierung kann der Kaumuskel merklich schmaler werden. Nicht behandelt wird in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Muskel- und Nervenerkrankungen wie Myasthenie oder bei Infektionen im Behandlungsgebiet. Alles Weitere besprechen wir in der Aufklärung.

Möglich ist, dass der Kaumuskel über Wochen schmaler wird. Ist er bei Ihnen kräftig ausgeprägt, wirkt das Untergesicht dann oft weicher und weniger kantig. Das ist ein Begleiteffekt, kein Ziel der Behandlung. Wenn Sie vor allem ein schmaleres Untergesicht wünschen, finden Sie Informationen auf unserer Seite zur Gesichtsverschmälerung. Wer zusätzlich Wert auf ein harmonisches Gesichtsoval legt, kann die Behandlung mit dem Nefertiti-Lift verbinden. Beide Ansätze ergänzen sich ästhetisch.

Noch Fragen offen?

Wenn Sie trotz aller Informationen unsicher sind, besprechen wir in einem persönlichen Beratungsgespräch, was für Sie sinnvoll ist.

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